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Mardi 20.02.2018 | 18:00
Der Rest ist Schweigen – gehörlos in Luxemburg
Konferenz mit anschliessender Disukssion
Im Rahmen des Projektes BABEL. Ein Wort, ein Zeichen.
Geschätzte 300 Gehörlose leben in Luxemburg. Was für Hörende sehr attraktiv ist – nämlich die mühelose Vielsprachigkeit im Land – stellt die gehörlosen Bürger vor schier unüberwindbare Grenzen. Was sind die konkreten Bedürfnisse und Schwierigkeiten von Gehörlosen in Luxemburg? Und was kann gesellschaftlich verändert werden, um echte Integration zu erreichen?
18:00 | Empfang
18:20 | Einführung in die Konferenz mit dem Stück Aktionsradius von Pantomime Jomi (D)
18:35 | Konferenz mit anschliessender Diskussion
Teil 1: Hörschädigung und Integration
Teil 2: Deutsche Gebärdensprache und Bildungswesen
Teil 3: Hörschädigung und Kultur
Im Beisein von Claude Meisch (Minister für Bildung, Kinder und Jugend), Corinne Cahen (Ministerin für Familie, Integration und die Großregion), Nicole Sibenaler (Solidarität mit Hörgeschädigten asbl), Sabrina Collé (Hörgeschädigten Beratung), Marc Schmidt, Nadine Rischard (Centre de Logopédie), Katrin Schrocke (Autorin) Moderator Claude D.Conter Berichterstatter Raymond Weber.
In deutscher Sprache, mit Übersetzung ins Französische, mit Gebärdensprachdolmetschern und Schriftdolmetschern.
Ticket Freier Eintritt Reservierungen M. pkind@kulturhaus.lu T. 26 32 43 1 (Mierscher Kulturhaus)
Im Cercle Cité
3, rue Genistre
L-1623 Luxembourg
Im Rahmen des Projektes Babel. Ein Wort, ein Zeichen.
Initiator des Projektes Babel Mierscher Kulturhaus, Solidarität mit Hörgeschödigten asbl Organisator der Konferenz Mierscher Kulturhaus
Babel. Ein Wort, ein Zeichen.
Künstlerische Projekte mit begleitender Gebärdensprache.
Die Hörschwäche ist eine unsichtbare, aber präsente Behinderung in unserer Gesellschaft, und wir möchten ihr gerne eine Stimme verleihen! Als kulturelle Einrichtung bestehen unsere Aufgaben nicht nur in der Verwirklichung von kulturellen Projekten – wir stehen auch als Garant für eine barrierefreie Kunst und Kultur welche für jeden zugänglich ist!
Aus diesen Grunden initiiert das Mierscher Kulturhaus eine Reihe von Projekten welche der Hörschwäche und der Ausdrucksform von hörgeschädigten Menschen Raum verleihen. Wir planen Lesungen für Erwachsene und Jugendliche, ein Theaterstück für Kinder, sowie ein Konzert. Außerdem findet ein Rahmenprogramm mit Konferenzen und Ateliers statt, um auf das Thema aufmerksam zu machen und das breite Publikum zu sensibilisieren.
Ein Projekt initiiert vom Mierscher Kulturhaus in Zusammenarbeit mit Solidarität mit Hörgeschädigten asbl Partner Centre national de littérature, Kasemattentheater, Schungfabrik Kayl Mit der Unterstützung von Ministère de l‘Agriculture de la Viticulture et de la Protection des consommateurs, LEADER Lëtzebuerg West, Europäische Fong fir d‘Entwécklung vum ländleche Raum, Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte (im Rahmen des „Respect“ Programmes der Kampagne No Hate Speech),Ministère de la Culture, Ministère de la Famille, de l’Intégration et de la Grande Région, Ministère de l’Education Nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse, Centre de Logopédie In Zusammenarbeit mit der Stadt Luxemburg und
dem Cercle Cité.