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Dimanche 10.03.2013 | 17:00 | Tickets
Workshop
Lundi 11.03.2013 | 10:00 - 17:00
Mardi 12.03.2013 | 10:00 - 17:00
Mercredi 13.03.2013 | 10:00 - 17:00
Reduziert: 8,00 €
Workshop inkl.Vorstellung: 160,00 €
salto.lamento
oder die nächtliche Seite der Dinge
figuren theater tübingen
Eine Schublade öffnet sich. Geheime Botschaften entweichen ihr und locken Wesen, halb Tier halb Mensch, Zentaurengebilde. Sie drängen in die Hinterzimmer der Erinnerung, wo ihnen ein vielgesichtiger Tod leichthändig und tänzerisch begegnet. Aus der Beschäftigung mit Totentanz-Darstellungen in der Bildenden Kunst entsteht ein Reigen poetischer wie bizarrer Verwandlungen. Ein Trio aus Musik, Figur und Tanz.
Das figuren theater tübingen arbeitet seit 15 Jahren mit dem Duo rat'n'X zusammen, welches die Handschrift des Theaters entscheidend mitgeprägt hat. In dieser neuen Inszenierung werden die Musiker Stefan Mertin und Johannes Frisch erstmals live mit dem Figurenspieler Frank Soehnle auf der Bühne stehen.
Spiel und Figuren Frank Soehnle Musik rat'n'X, Johannes Frisch, Stefan Mertin Inszenierung Enno Podehl, Karin Ersching, Frank Soehnle Kostüme Sabine Ebner Licht Karin Ersching Choreografische Mitarbeit Karin Ould Chih
Auszeichnung Drac D'or (goldener Drache) 2008 für Bestes Stück , Beste Dramaturgie, und Publikumspreis für Bestes Abendstück, Festival Lleida (E)
Workshop für Schauspieler, Bühnenbildner und andere Künstler:
Figurentheater – Theater der Verwandlung
Frank Soehnle, figuren theater tübingen
Montag - Mittwoch 11. – 13. 03.13 | 10:00 - 17:00
Teilnahmegebühren 160€ (inklusive Vorstellung) , maximal 12 Teilnehmer
Reservierungen T.26 32 43 1 (info@kulturhaus.lu)
Ein Kennenlernen der Möglichkeiten des Figurentheaters für Darsteller jeder Art. Grundlage bildet der Prozess der Animation. Wie entsteht „Leben” für den Zuschauer, wo keines ist? Improvisationen mit verschiedenen Materialien erschliessen die Grundzüge der Animation: Atmung, Fokus, Richtung, Tempo.
Durch die Dreiteilung in die Bereiche Material- theater, Objekttheater und Puppentheater lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Möglichkeiten der Animation kennen und überprüfen in Improvisationen deren Einsatz. Es wird mit abstrakten Materialien genauso gearbeitet wie mit vorgefertigten Theaterfiguren und Alltagsgegenständen. Der Reichtum des Genres Figurentheater wird spürbar und lässt Raum für Vertiefungen.
Verlauf des Workshops in Stichworten
Einführung/Vorstellung - Definition der Bereiche. Grundzüge der Animation: Atem und Pendel.
Materialtheater I: Das amorphe Material. Improvisation zu Bedeutungswechseln. Die Bewegung bestimmt die Form.
Objekttheater I: Objekte als Charaktere. Die Auswahl bestimmt die Form.
Materialtheater II: Das feste Material. Ausdrucks-, Darstellungs- und Gestaltungsmöglichkeiten.
Objekttheater II: Das Objekt führt den Spieler. Die Umkehr des Impulses, Woodoo.
Separation: Körperteile der Darsteller als Figuren. Wo beginnt der Spieler – wo hört die Figur auf – wer folgt welchem Impuls?
Materialtheater III: Kombinationen, Konstruktion und Explosion, Szenencollagen der Improvisationen I - III. Daraus entstehende Dramaturgien. Eventuell Erweiterung am Abend zu kleinen Vorstellungen.
Endrunde: klassische Puppentheaterformen und moderne Figurentheaterformen. Einsatzmöglichkeiten im zeitgenössischen Theater.