Spektakel

Piccolo Paradiso

Ed Maroldt, schwarzheitere Reflexionen aus entgleisten Tramfestspielen

 
© Jim Clemes Associates

08.05.2020 | 20:00 | Tickets
09.05.2020 | 20:00 | Tickets
www.luxembourgticket.lu

Ticket 24,00 €
RBS 18,00 €
Schüler / Student 12,00 €
Kulturpass 1,00 €

 
Die gute Nachricht gleich. Das Jahr 2030 wird nun als offizielle Deadline geführt für „One million Luxembourg“. Im Kockelwald, am Kockelsee wie auch an anderen abgebauten Industrieorten in Esch, Mersch, Düdelingen wartet auf die kommende Generation die Herausforderung.

Wer baut die Glasbetonwelt in Gasperich? Wer entkernt das Merscher Agrarzentrum? Wer erwirbt, parzelliert, rentabilisiert Industriebrachen? Es fallen die Namen von Immobilofürsten. Beim Geschwisterstreit um die Zukunft des citynahen Waldschlösschens Piccolo Paradiso werfen wir einen satirischen Blick in die Unterwäsche der Immo-Allianz: sie verschwört sich mit der Baubranche, Fonds, Politik, Sport, um Leben und Wohnraum zu kontrollieren.

Wie emanzipiert man sich von dieser Besitznahme? Wir lachen über Götzen und Idole! Robin Hood, Partisanen suchten Schutz im Wald. Aber so wie Wölfe sich in Städte vorwagen, so tun Bauern, Aktivisten dem Staat im Stadtzentrum weh: sie lähmen den Tramverkehr am Pont Adolphe. Drahtzieher ist Roco, der Sohn von Immomogul Don Rico. Dieser will dem Land mit seiner Traumstadt: Glaxity Lecoq, den Raum zum One Million-Einwohnerstaat schenken. Roco weiß sich in einer langen Kette: Am Glacisfeld rullt die Tram über Reste der Waldkrieger, erschossen, guillotiniert anno 1799. Roco realisiert: Macht schreckt vor nichts zurück.

Creation


Dramaturgische Bearbeitung
und Regie N.N. Ton & Video N.N. Besetzung N.N.


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